Metallicas später Sieg: Napster macht dicht.
Nachfolger lebendig wie nie. Mit Napster verschwindet die Mutter der Kostenlos-Musikplattformen aus dem Netz. Dich die Nachfolger sind zahlreich: ganz vorne das Facebook-Verwandte Spotify.

Metallica haben sich selten so unbeliebt bei ihren Fans gemacht wie Anfang der 2000er. Die Band ging massiv gegen Napster vor, das erste große Download-Portal. In der Folge änderte Napster sein Geschäftsmodell– doch andere kopierten die illegale und kostenlose Download-Möglichkeit. Ohne Napster wären Angebote wie Grooveshark und Spotify heute undenkbar. Auch Downloads für 99 Cent wie bei iTunes gäbe es nicht, wenn Napster nicht Grenzen eingerissen hätte. Nun macht Napster endgültig die Pforten dicht und geht in den Musikdienst Rhapsody über – selbst der einst so mächtige Name verschwindet. Doch die Kostenlos-Kultur im Netz hat sich längst etabliert. Streaming ist der aktuelle Trend in Sachen Online-Musik. Ganz vorne mit dabei ist der Dienst Spotify, an dem Facebook-Berater Sean Parker mitbeteiligt ist. |